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Berufliche Ausbildung

1996 veröffentlichte die chinesische Regierung das Gesetz über die berufliche Ausbildung, in dem die Art der Institutionen, die Verantwortung der Schulbetreiber, die Verwaltungsordnung und die Finanzierungskanäle vorgeschrieben sind. Damit hat die berufliche Ausbildung in China den Weg der gesetzmäßigen Verwaltung eingeschlagen.

Die berufliche Ausbildung erfolgt in Fachhochschulen, technischen Schulen, Berufsschulen und anderen Ausbildungsschulen, die in eine obere, mittlere und untere Ebene untergliedert sind.

Die berufliche Ausbildung der oberen Ebene befindet sich noch im Anfangsstadium. Sie basiert auf der Mittelschulbildung der oberen Stufe und ist ein wichtiger Bestandteil der Hochschulbildung. Der beruflichen Ausbildung der oberen Ebene widmen sich derzeit 87 technische Fachinstitute, Berufshochschulen und technische Fachhochschulen sowie 133 Hochschulen für Erwachsene mit 188 Fachrichtungen. Dazu kommen noch 18 technische Fachschulen der mittleren Ebene, in denen Klassen für die berufliche Ausbildung der oberen Ebene etabliert sind.

Hier werden vor allem Fachkräfte für den wirtschaftlichen Aufbau des Staates ausgebildet. Nach der Entwickungsplanung der beruflichen Ausbildung sollen sich durch Reformen verschiedene berufliche Fachschulen der mittleren Ebene zu technischen Fachinstituten entwickeln.

Die berufliche Ausbildung der mittleren Ebene bildet den Hauptteil der beruflichen Ausbildung in China. Dazu gehören hauptsächlich drei Schulformen, nämlich Fachschulen, Berufsschulen der oberen Stufe und technische Fachschulen.

In den Fachschulen werden technische Fachkräfte und Verwaltungspersonal sehr praxisbezogen ausgebildet. Nach mehrjähriger Entwicklung gibt es in China gegenwärtig 3234 solche Fachschulen.

Die Wiederherstellung und Entwicklung der Berufsmittelschulen begann Anfang der 80er Jahre. Heute bestehen bereits 10 074 solche Schulen mit 5,416 Millionen Schülern. Ihre Hauptaufgabe besteht darin,
Beschäftigten Wissen und Kenntnisse der Mittelschulbildung der oberen Stufe sowie bestimmte fachliche Fertigkeiten zu vermitteln.

In den technischen Fachschulen werden Facharbeiter ausgebildet. Die erste technische Fachschule Chinas wurde 1949 gegründet. Heute gibt es 4362 solche Fachschulen mit 1,813 Millionen Schülern und über 400 Fachorientierungen.

In China gibt es gegenwärtig insgesamt über 17 000 berufliche Schulen verschiedener Art, 2090 Berufsausbildungszentren, mehr als 400 000 Ausbildungsstätten für Arbeiter und Angestellte, technische Ausbildungsstätten für Erwachsene und öffentliche Ausbildungsinstitutionen.

Erwachsenenbildung

Angesichts der schwierigen Verhältnisse kurz nach der Gründung des Neuen China die Analphabeten machten über 80% der Bevölkerung aus setzte sich die Regierung für eine Kampagne zur Lese- und Schreibausbildung ein. Damit begann in China die Erwachsenenbildung.

Die Erwachsenenbildung zielt vor allem auf Personen ab, die entweder im Arbeitsproze stehen oder sich als Arbeitssuchende umschulen lassen möchten. Sie werden dabei in notwendigen kulturellen Kenntnissen und technischen Fertigkeiten geschult. Analphabeten werden im Lesen und Schreiben ausgebildet, und Leute, die eine reguläre Schule durchlaufen haben, werden aufgrund ihrer vorhandenen Kenntnisse und Bedürfnisse fortgebildet. Wer eine Hochschulausbildung hat, kann seine Kenntnisse auffrischen und erweitern sowie seine Fertigkeiten verbessern. Darüber hinaus wird Wissen über das vielfältige gesellschaftliche und kulturelle Leben vermittelt.

Zu den Anstalten bzw. Formen der Erwachsenenbildung zählen Fernseh- und Rundfunkuniversitäten, Hochschulen für Berufstätige, Bauern-Hochschulen, Institute für Verwaltungspersonal, selbständige Fernuniversitäten, von allgemeinen Hochschulen veranstaltete Erwachsenenbildung (Fernstudienabteilungen, Abendhochschulen und Fortbildungskurse für Lehrer), Satellitenfernsehbildung sowie Prüfungen für Selbststudierende. Dazu kommen noch Fachschulen für Erwachsene, fachschulartige Kurse für Berufstätige in allgemeinen Mittelschulen, Mittelschulen für Erwachsene, technische Ausbildungsschulen für Erwachsene, kulturelle und technische Schulen für Bauern, landwirtschaftliche Fernseh- und Rundfunkschulen sowie fachschulische Prüfungen für Selbststudiernde. Außerdem gibt es noch verschiedenartige fortbildungsorientierte Fern- und Nahschulen. Sie bieten den Lernbereiten Unterrichtsformen wie Ganztagsunterricht im Klassenzimmer, Fernanleitung zum Lernen durch Bereitstellung von Lehrbüchern sowie Ton- und Videoaufnahmen, vom Dienst ganz oder halb freigestellte Fortbildung und auch Fortbildung in der Freizeit an.

Die Erwachsenenbildung mit dem Ziel eines Zertifikats umfaßt ein vierjähriges ordentliches Studium, dreijähriges berufsorientiertes Studium, Fachschulbildung und Mittelschulbildung. Erwachsenenbildung ohne Zeugnis schließt Lese- und Schreibkurse, die Ausbildung in praktischer Technik für ländliches Gebiet, Ausbildung an der Arbeitsstelle, Ausbildung für die Qualifikation in einem bestimmten Fach, Ausbildung für ein spezialisiertes Berufsgebiet und Fortbildung nach dem Studium ein.

In den letzten Jahren sind nicht nur die Gebäude und ihre Einrichtungen sowie die Lehrmaterialien der Erwachsenenbildung verbessert worden, auch die Qualität der Lehrkräfte erhöht sich ständig. Die Bildungsanstalten für Erwachsene sind zu wichtigen Bildungsstätten geworden. Neben den vom Staat betriebenen und finanzierten Lehranstalten gibt es gegenwärtig mehr als 1200 Bildungsanstalten, die von Beiträgen aus der Gesellschaft finanziert und betrieben werden. 21 davon sind berechtigt, Zeugnisse über einen Studienabschlu?zu vergeben. Es gibt außerdem rund 30 000 Schulen, die kurzfristige Ausbildungs-, Fortbildungs- und Nachhilfekurse veranstalten.

Grundschul- und Mittelschulbildung

Die Grundschul- und Mittelschulbildung dauert insgesamt 12 Jahre. Davon entfallen sechs Jahre auf die Grundschulbildung und je drei Jahre auf die Mittelschulbildung der unteren Stufe und auf die der oberen Stufe. Der Besuch der Grundschule und der Mittelschule der unteren Stufe ist Pflicht. Schulpflichtig sind Kinder ab dem 6. Lebensjahr. Absolventen der Mittelschule der unteren Stufe werden nach Bestehen einer einheitlichen Prüfung in die Mittelschule der oberen Stufe aufgenommen.

Seit der Veröffentlichung des Gesetzes über die allgemeine Schulpflicht der Volksrepublik China im Jahr 1986 haben die Regierungen aller Ebenen diesbezüglich große Erfolge erzielt. Bis Ende 1999 haben bereits 2430 Kreise, Städte und Bezirke die neunjährige Schulpflicht im wesentlichen durchgesetzt. Sie erfassen damit ca. 80% der ganzen Bevölkerung. In den großen und mittelgroßen Städten sowie in den wirtschaftlich entwickelten Küstengebieten ist die Mittelschulbildung der oberen Stufe weit verbreitet.

In der Grundschul- und Mittelschulbildung werden auch die moralische Erziehung und die Erziehung in Handarbeit und technischer Arbeit zur Entfaltung gebracht, womit eine solide Grundlage zur Förderung einer allseitigen Entwicklung der Jugendlichen geschaffen ist.

Am 7. Januar 2000 berief das Staatliche Erziehungsministerium eine Sitzung ein, auf der alle Abteilungen für das Bildungswesen aufgefordert wurden, wirksame Maßnahmen zu treffen, um der Überbelastung der Schüler abzuhelfen.

Hochschulbildung

Nach fortwährenden Reformen seit 1978 hat sich in China ein Hochschulsystem herausgebildet, das verschiedene Stufen und Arten und vielerlei Fachrichtungen umfaßt und der volkswirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung entspricht. Die Zahl der allgemeinen Hochschulen und Universitäten nahm von 598 im Jahr 1978 auf 1071 im Jahr 1999 zu. Mit der weiteren Vertiefung der Reform des Hochschulverwaltungssystems hat die Hochschulbildung eine große Entwicklung erfahren. Seine Effizienz wurde erheblich erhöht, die Fachrichtungen vervollkommnen sich ständig. Eine große Anzahl hochqualifizierter Spezialisten wurde bereits ausgebildet.

In den letzten Jahren erlebten die von Hochschulen betriebenen Unternehmen, die sich auf die wissenschaftliche Forschung stützen, einen schnellen Aufschwung. Ihre Produkte von hohem technischen Niveau haben bereits auf dem Weltmarkt Fu?gefaßt. Der Staat setzte seine Kräfte dafür ein, das "Projekt 211" in die Tat umzusetzen, d.h. bis zu Beginn des 21. Jahrhunderts 100 Schwerpunkt-Hochschulen aufzubauen,die das fortschrittliche Weltniveau erreichen.

Inzwischen ist die erste Phase des "Projekts 211" fast abgeschlossen. Aufgrund gemeinsamer Überprüfungen durch die zuständigen Abteilungen wurden in den vergangenen fünf Jahren 100 Hochschulen und Universitäten aus dem ganzen Land ausgewählt und fast 600 wissenschaftliche Schwerpunktprojekte auf den Weg gebracht. Es sind dies Projekte der Bereiche Geisteswissenschaft, Gesellschaft, Basiswissenschaft, Ressourcen und Umwelt, elementare Industrie, Spitzentechnologie, Pharmazie und Gesundheitswesen. Die zweite Phase des Projekts soll in den kommenden fünf Jahren verwirklicht werden. In dieser Zeit werden die Investitionen in diese Hochschulen und Universitäten weiter ausgebaut, um den Aufbau einiger nach internationalem Standard erstklassigen Hochschulen und Universitäten zu schaffen. Dieses Ziel soll um das Jahr 2010 erreicht werden.

Mit der Errichtung des sozialistischen Marktsystems und der Vertiefung der Reformen wird das Hochschulbildungssystem in der Weise reformiert, da?Aufbau und Verwaltung des Hochschulsystems zwar vom Staat einheitlich geplant und kontrolliert werden, die Hochschulen aber entsprechend den Bedürfnissen der Gesellschaft eigenverantwortlich handeln. Nach jahrelangen Bemühungen wurden inzwischen Fortschritte im Bildungsbetrieb, in der Verwaltung, im Investitionssystem sowie im Personalsystem und Verteilungssystem der Hochschulen gemacht.

Nachdem das Zentrale Institut für angewandte Kunst 1999 in die Qinghua-Universität integriert worden war, wurden 2000 die Peking-Universität mit der Beijinger Medizinischen Hochschule vereinigt und die neue Peking-Universität gegründet. Anfang 2000 veröffentlichte der Staatsrat den "Standpunkt über die weitere Beschleunigung der Reform der vergesellschaftlichten Logistik der Hochschulen", in dem festgestellt wurde, da?die Logistik der meisten Hochschulen von 2000 an innerhalb von ca. drei Jahren von der Gesellschaft getragen werden soll. Der Schwerpunkt der Reform liege in der logistischen Reform des Lebens von Studenten. Hinsichtlich des Kapitaleinsatzes für den Neubau von Studentenheimen und anderen Dienstleistungseinrichtungen solle man sich hauptsächlich auf die öffentlichen Kräfte stützen und sie in vollem Maße nutzen. Die Zentralregierung und die Regierungen der Provinzen und Städte sollen dabei notwendige finanzielle Unterstützungen gewähren. Alle Studentenheime und anderen
Dienstleistungseinrichtungen müssen nach einem neuen Mechanismus betrieben und verwaltet werden. Weit gediehen sind die Reformen des Zulassungssystems und hinsichtlich der Beschäftigung von Absolventen. Zur Zeit wird das Zulassungssystem dahingehend reformiert, da?nun die neuen Studenten unterschiedslos einheitlich aufgenommen werden und Studiengebühren zahlen. Die Hochschulen gewähren armen Studenten Studienkredite. Mit der Vervollständigung des Personalsystems wird bezüglich der Beschäftigung von Absolventen hauptsächlich die Methode angewendet, da?die Hochschulen und die betreffenden Stellen, die Absolventen aufnehmen wollen, miteinander direkt in Verbindung treten, damit beide Seiten eine freie Wahl haben. Ein Beschäftigungssystem, bei dem die Absolventen unter der Anleitung der Beschäftigungspolitik des Staates selbständig ihre Arbeitsplätze wählen, wird schrittweise in die Tat umgesetzt. Daneben gibt es weiterhin Studenten, z.B. Stipendiaten, die nach dem Studium an spezielle Dienststellen vermittelt werden.

Die Ausbildung der Postgraduierten hat eine beispiellose Entwicklung erlebt. Vor 1949 war die Ausbildung hochrangiger Fachkräfte in China vor allem auf das Ausland angewiesen. Der Umfang der Ausbildung von Postgraduierten im Inland war sehr gering. Nur ganz wenige Hochschulen und Universitäten konnten eine sehr beschränkte Anzahl von Postzugraduierenden aufnehmen. Zusammengerechnet wurden etwa an 200 Studenten Magister- und Diplomtitel vergeben. Es gab damals keinen Doktortitel. 1979 wurden dann akademische Grade in China eingeführt. Ein Jahr später wurden die Bestimmungen über akademische Grade veröffentlicht und eine Kommission für akademische Grade, die aus namhaften Wissenschaftlern besteht, ins Leben gerufen. Die Ausbildung von Postgraduierten trat Schritt für Schritt in eine neue Periode dynamischer Entwicklung. 1978 gab es 63 000 Bewerber für ein Postgraduierten-Studium, und nach strenger Prüfung wurden 10 000 davon aufgenommen. 1998 wurden in China 8957 Doktor- und 38 051 Magistertitel vergeben. Im Jahr 2000 werden im ganzen Land ca. 120 000 Postzugraduierende aufgenommen, das bedeutet eine Zunahme von 30% gegenüber dem vorigen Jahr.

An chinesischen Hochschulen studieren nicht wenige ausländische Studenten. 1998 wurden 43 084 Studenten aus 164 Ländern aufgenommen. Zugleich schickt China auch jährlich Studenten ins Ausland. 1998 wurden 23 000 chinesische Studenten ins Ausland geschickt.

Moderne Fernstudien

1998 genehmigte das Ministerium für das Bildungswesen, da?vier Hochschulen, nämlich die Qinghua-Universität, die Zhejiang-Universität, die Hunan-Universität und die Hochschule für Post- und Fernmeldewesen, Versuche für moderne Fernstudien ausführen. 1999 und Anfang 2000 wurde auch der Peking-Universität, der Zentralen Fernseh- und Rundfunkuniversität und der Chinesischen Fernstudienschule für Buchhaltung vom Ministerium für Bildungswesen gestattet, entsprechende Versuche zu starten. 1999 haben die ersten vier Probehochschulen insgesamt 9000 Netstudenten aufgenommen, die Zentrale Fernseh- und Rundfunkuniversität hat in diesem Jahr 40 000 Netstudenten registriert. Die Probehochschulen haben die Möglichkeiten eines Fernstudiums gründlich erforscht und eine Anzahl von Studiengängen erschlossen. Danach gewährte das Ministerium für das Bildungswesen entsprechende Unterstützungen auch für die Bildung in armen, insbesondere westchinesischen Gebieten. Dabei wurde ein Ausbildungsplan für Lehrerinnen in armen Gebieten entwickelt. Um die modernen Fernstudien weiter zu entwickeln und ein System für eine lebenslange Erziehung aufzubauen, wies das Ministerium für das Bildungswesen Sondermittel aus dem "Plan zum Aufschwung der Erziehung im 21. Jahrhundert" zu. Damit soll die Beschleunigung des Hauptnets des CERNET unterstützt werden. Inzwischen wurden die Versuchsleitungen 155 M zwischen Beijing und Shanghai, zwischen Beijing und Wuhan sowie zwischen Wuhan und Guangzhou eröffnet.

Reform und Entwicklung

Schon gleich nach der Gründung der Volksrepublik schenkte die Regierung dem Bildungswesen große Aufmerksamkeit und betrachtete die Erhöhung des Bildungsstands und der kulturellen Qualifikation des Volkes als das Fundament für die Entwicklung des Landes. Vor 1949 waren 80% der Bevölkerung Analphabeten. Die Regierung reformierte das Bildungssystem nach umfassender Planung mit dem Erfolg, da?die Zahl der Schüler und Studenten sprunghaft zunahm. In 91% der Gebiete des ganzen Landes ist heute die neunjährige Schulpflicht durchgesetzt. Die Einschulungsrate der schulpflichtigen Kinder erreicht fast 99% und die Zahl der Schulabbrecher nimmt ab. Der Anteil der Analphabeten unter den Jugendlichen und Mittelaltrigen sank auf unter 7%. Seit der Einführung der Reform- und Öffnungspolitik 1978 hat das Bildungswesen eine beschleunigte Entwicklung erfahren. Bildung gilt als ein Schwerpunkt der wirtschaftlich-gesellschaftlichen Entwicklung Chinas.

Ende 1999 gab es im ganzen Land 1071 Hochschulen und Universitäten sowie 871 Hochschulen für Erwachsene, an denen jeweils 4,134 bzw. 3,055 Millionen Studenten studierten und die im Jahr 1999 1,597 bzw. 1,158 Millionen Studienbewerber aufgenommen haben. Darüber hinaus gab es 736 Institutionen und Lehranstalten mit 234 000 Studenten, die ihre Magister- oder Diplomarbeit machten. In demselben Jahr wurden 92 000 Studienbewerber aufgenommen.

Was die unteren Bildungsformen betrifft, so gibt es 14 127 allgemeine Mittelschulen der oberen Stufe mit 10,497 Millionen Schülern und 17 106 berufliche Mittelschulen verschiedener Art mit 11,26 Millionen Schülern (einschließlich 1,73 Millionen Schüler in technischen Schulen), die 55% der Mittelschüler der oberen Stufe ausmachen. In den Mittelschulen der unteren Stufe lernen insgesamt 58,12 Millionen Schüler, und die Quote der in die Mittelschule aufrückenden Grundschüler lag zuletzt bei 87,3%. In den Grundschulen lernen derzeit 135,48 Millionen Schüler, und die Einschulungsquote der schulpflichtigen Kinder lag zuletzt bei 99,1%. Die Zahl der Abbrecher der Grundschule und der Mittelschule unterer Stufe belief sich auf 0,9% bzw. 3,28%. In den Fachschulen für Erwachsene lernten 3,021 Millionen Personen und in den technischen Ausbildungsanstalten für Erwachsene wurden 101,57 Millionen Leute ausgebildet. Die Zahl der Analphabeten verringerte sich 1999 um weitere 2,99 Millionen. Chinas Bildungswesen hat international anerkannte Fortschritte und Erfolge erzielt.

Jetzt, kurz vor der Jahrhundertwende, ist eine wichtige Periode für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung Chinas. Dabei der Bildung Priorität einzuräumen, bildet die Grundlage für die Verwirklichung der Strategie, das Land durch die Entwicklung von Wissenschaft und Bildungswesen zum Aufschwung zu bringen. So wird die Bildung eine immer wichtigere Rolle spielen.

Sondererziehung

Seit Beginn der Reform und Öffnung 1978 ist das Sondererziehungswesen in eine neue Entwicklungsphase eingetreten. Es wurden mehrere Gesetze und Verordnungen erlassen, in denen der Schutz des Erziehungsrechts Behinderter verankert ist. Darüber hinaus hat man politische Richtlinien zur Reform und Entwicklung der Sondererziehung ausgearbeitet und Spezialfonds für die Sondererziehung gegründet. Derzeit gibt es in China 1520 Sonderschulen für blinde, taubstumme und geistig behinderte Kinder und über 5400 Sonderklassen in allgemeinen Schulen. Sie werden von ca. 320 000 behinderten Kindern besucht. Außerdem lernen zahlreiche behinderte Kinder in allgemeinen Schulen zusammen mit anderen Kindern. Im ganzen Land wurden über 1700 Rehabilitations- und Trainingsanstalten für hörbehinderte Kinder eingerichtet, in denen mehr als 70 000 Kinder unterrichtet werden. Es gibt ferner rund 1000 berufliche Ausbildungsanstalten für Behinderte.

Vorschulbildung

Die Kraft der ganzen Gesellschaft zu mobilisieren und auf verschiedene Art und Weise die Vorschulerziehung voranzutreiben ist eine der Richtlinien der Erziehungspolitik Chinas. Neben den lokalen Regierungen werden auch Unternehmen und Gemeinschaften sowie Einzelpersonen ermuntert, gemäß entsprechenden Bestimmungen Kindergärten einzurichten. In den Kindergärten werden die Kinder in ihrer körperlichen, geistigen, moralischen und ästhetischen Entwicklung allseitig gefördert.

Gegenwärtig gibt es im ganzen Land 67 Lehranstalten für Kindergärtnerinnen. Vorschriften wie die Verwaltungsregelungen für Kindergärten und die Bestimmungen für die Arbeit in Kindergärten führen dazu, da?die Vorschulerziehung Schritt für Schritt vervollkommnet wird.

 
   
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